Siemens EQ.9 Connect: Die Home Connect-App und ihre Funktionen

Siemens EQ.9 Connect - Home Connect-App

Die Siemens EQ.9 Connect ist ein Kaffeevollautomat mit App-Steuerung. Smart Home und so. Ihr wisst schon. 😉 Im Gegensatz zur „normalen“ EQ.9 verfügt die Connect-Variante über WiFi und kann ins heimische Netzwerk integriert werden. Das müsst ihr einmal machen und könnt den Kaffeevollautomaten danach über die kostenlose Home Connect-App steuern.

Die Ersteinrichtung der Siemens EQ.9 Connect ist kinderleicht, da ihr sowohl vom Kaffeevollautomaten als auch von der App Schritt für Schritt durch den Installationsprozess geführt werdet. Wie genau das funktioniert, seht ihr hier:

Siemens EQ.9 Connect: Smart und komfortabel

„Kein Mensch braucht einen Kaffeevollautomaten mit App-Steuerung!“, „Läuft die Tasse dann selbst zum Kaffeevollautomaten?“ – das sind die beiden Klassiker unter den dummen Sprüchen, die man zuhören bekommt, wenn man über smarte Haushaltsgeräte wie die Siemens EQ.9 Connect berichtet. Oft sind es Menschen, die neuen Technologien ohnehin ablehnen gegenüberstehen, die solche Aussagen tätigen. Aber auch unter den sogenannten „Digital Natives“ ist der Nutzen einer vernetzten Kaffeemaschine umstritten.

Der Punkt ist ganz einfach der: Niemand „braucht“ einen Kaffeevollautomaten mit App-Steuerung. Ebensowenig „braucht“ man ein Auto mit Sitzheizung, denn man kommt auch ohne diese Annehmlichkeit von A nach B. Dieser Vergleich mag etwas überspitzt klingen, trifft aber den Kern der Sache: Smarte Haushaltsgeräte sollen uns den Alltag in erster Linie erleichtern. Es geht um Komfort. Es ist schlichtweg der Lauf der Dinge. In ein paar Jahren werden Kaffeemaschinen, Kühlschränke und Waschmaschine mit Internetanbindung nicht mehr die Ausnahme sein , sondern die Regel. Je früher wir uns mit dem Thema Smart Home auseinandersetzen, desto besser.

Werfen wir einen Blick auf die Home Connect-App von Siemens, die letztendlich drei Funktionen erfüllt:

  • Steuerung der Siemens EQ.9 Connect
  • Zusätzliche Kaffeespezialitäten (Coffee World) und Rezeptideen
  • Anleitungen und Tipps zu Wartung und Pflege des Kaffeevollautomaten

Das macht deutlich, dass es bei einem smarten Haushaltsgerät nicht in erster Linie darum geht, irgendeine Funktion mit dem Smartphone zu steuern. Vielmehr geht es darum, den Nutzer in den Mittelpunkt zu stellen und ihm so viele Funktionen und Informationen an einem Ort zu bieten, wie möglich. Früher brauchte man die Bedienungsanleitung bei einem Problem – heute sagt einem die App, was zu tun ist. Früher brauchte man ein Rezeptbuch und musste alles selbst machen – heute wählt man in der App ein Rezept aus der Coffee World aus und dieses wird direkt an die Kaffeemaschine übertragen. Das sind freilich alles keine „Must-haves“, aber eben „Nice-to-haves“. 😉

Bei mir im Alltag sieht das so aus: Wenn ich morgens aufstehe, schalte ich die EQ.9 Connect per App ein und aktiviere den Tassenwärmer. Bis ich nach unten in die Küche komme, ist die Maschine betriebsbereit und die Tassen sind aufgewärmt. Den Kaffeebezug starte ich dann ganz normal über das Bedienfeld der Maschine. Wenn wir Gäste haben, nutze ich die Coffee-Playlist, so dass jeder die Kaffeespezialität bekommt, die er möchte. Der eine trinkt seinen Cappuccino mit weniger Milch, möchte dafür aber einen Double Shot Espresso in der Tasse haben. Die andere mag lieber einen Caffè Crema mit intensivem Aroma. Auf dem iPad kann sich jeder das auswählen, was er möchte. Danach drückt man „Play“ und die EQ.9 Connect erledigt den Rest. Bevor jemand fragt: Ja, die Tassen müssen „von Hand“ getauscht werden. 😉

Siemens EQ.9 Connect - Home Connect-App

Auf dem Weg zum vernetzten Zuhause

Was in diesem Zusammenhang wichtig ist: Die Home Connect-App von Siemens ist ein zentrales Hub für alle smarten Haushaltgeräte des Unternehmens. Neben der EQ.9 Connect sind inzwischen auch der Geschirrspüler, der Backofen, die Waschmaschine und viele anderen Haushaltsgeräte von Siemens vernetzt. Die Home Connect-App bringt sie alle an einem Ort zusammen.

Ich bin gespannt, wie sich das alles in den kommenden Jahren entwickeln wird. Die größte Herausforderung für Unternehmen wie Siemens wird es sein, die Vorteile von Smart Home-Geräten herauszuarbeiten und in realistische Szenarien einzubetten. Nur dann wird es gelingen, den Menschen ihre „German Angst“ zu nehmen.

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

1 Kommentar

  1. Ich finde, das hat wenig mit „German Angst“ zu tun, sondern eher mit Usability und IT-Sicherheit. Zwei Fragen, die man sich vor dem Kauf eines IoT-Geräts stellen sollte:

    – Funktioniert die Kiste auch ohne Internet-Connection? Da gibt’s nämlich erstaunlich viele Geräte, die sofort den Dienst verweigern, wenn mal das Netz weg ist.

    – Traue ich dem Hersteller zu, das Gerät ausreichend abzusichern? Nicht, dass die schöne Kaffeemaschine als Teil eines Botnetzes munter drauflos DDOSt.

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