Siemens EQ.9 connect: Kaffeevollautomat mit Home Connect-App und WLAN

Siemens EQ.9 connect Kaffeevollautomat

Die Siemens EQ.9 ist ein erstklassiger Kaffeevollautomat, der keinerlei Wünsche offen lässt. Es gibt einen Barista-Modus, in dem man alle Kaffee-Parameter individuell einstellen kann, das Milchsystem reinigt sich vollautomatisch nach jedem Bezug und zwei getrennte Bohnenbehälter mit jeweils eigenem Mahlwerk hat die EQ.9 auch noch.

Als ich das aktuelle Spitzenmodell von Siemens das erste Mal gesehen habe, kam mir aber dennoch eine Frage in den Sinn: Warum hat der Kaffeevollautomat kein WLAN und lässt sich nicht per App steuern? Das war im Jahr 2015. Ende 2016 hat Siemens die EQ.9 dann endlich in der connect-Version auf den Markt gebracht. Aber wozu braucht man überhaupt einen Kaffeevollautomaten mit Home Connect-App und WLAN?

Siemens EQ.9 connect: Die Zukunft schon heute erleben

„Das braucht doch kein Mensch!“ ist einer der – ich bitte um Verzeihung – dümmsten Sätze überhaupt. Dazu empfehle ich die Lektüre dieses Artikels. In Deutschland ist dieser Satz besonders beliebt, wenn es um technischen Fortschritt geht. Aus diesem Grund habe ich mich auch nicht gewundert, als mir einige Leute aus meinem Bekanntenkreis erklärten, dass kein Mensch einen Kaffeevollautomaten mit WLAN und App braucht.

Was dabei gerne übersehen wird: Es gibt Entwicklungen, die lassen sich nicht aufhalten. In zehn Jahren werden all unsere Haushaltsgeräte intelligent und vernetzt sein. Punkt. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er sich bereits heute mit diesen Themen auseinandersetzt oder in zehn Jahren schlichtweg keine andere Wahl mehr hat. Es hat noch nie etwas gebracht, die Augen vor dem Offensichtlichen zu verschließen.

„Stellt die Siemens EQ.9 connect dann auch selbstständig die Tasse unter die Kaffeedüse?“ – das ist die Standardfrage zu dem vernetzten Kaffeevollautomaten. Und natürlich macht die Maschine das nicht. Deshalb ist sie aber nicht minder intelligent.

Siemens EQ.9 connect: Das kann der smarte Kaffeevollautomat

Ich werde in den kommenden Artikeln noch genauer auf die Vorzüge einer smarten Kaffeemaschine eingehen, möchte hier aber schon einmal die wichtigsten Punkte anreißen:

  • Bedienung per App: Die Siemens EQ.9 connect lässt sich per App ein- und ausschalten, man kann den Tassenwärmer aktivieren und den Bohnentank auswählen. Will heißen, dass ich morgens schon vom Bett aus die Maschine starten und die Tasse vorwärmen kann. Wenn ich in die Küche komme, muss ich nur noch die Tasse unterstellen. Auch die Kaffeespezialität kann ich in der App vorab auswählen und nach meinen Wünschen „konfigurieren“.
  • coffeeWorld: Während man bei normalen Kaffeevollautomaten im Regelfall nur zwischen Espresso, Kaffee, Cappuccino, Latte macchiato und Milchkaffee auswählen kann, wartet die coffeeWorld von Siemens noch mit weiteren 18 landestypischen und internationalen Kaffeespezialitäten auf, die man per App zubereiten kann – inklusive der Geschichte zum jeweiligen Getränk. On top gibt es noch 47 ausgewählte Rezepte rund um das Thema Kaffee.
  • coffeePlaylist: Anstatt jeden Gast einzeln zu fragen, was er trinken möchte, lässt man am Tisch einfach das iPad rumgehen. Jeder kann sich seinen Wunsch-Kaffee zusammenstellen und in der coffeePlaylist speichern. Auf Knopfdruck bereitet die EQ.9 connect dann alle Getränke zu.

Ich bin gespannt, wie sich all diese Features in der Praxis bewähren!

1 Kommentar

  1. Naja so ein Smarter Kaffeeautomat hat schon was. Kommt aber erst in Frage, wenn es smarte Küchenschränke gibt, die vorher auch die Tasse drunter schieben 🙂

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