Zu Gast im Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Anfang Mai war ich mal wieder in Berlin, diesmal anlässlich der re:publica 2015. Montagabends ging es mit dem Flieger von Stuttgart nach Tegel, Donnerstagabends wieder zurück. Soll heißen: die legendäre Abschlussparty habe ich verpasst. Dafür war ich bei Blog’n’Burger. Danke an dieser Stelle nochmal an die Organisatoren (@chrislietze, @1und1, und alle anderen, die beteiligt waren). Es war ein toller Abend, vor allem, wenn man nach dem Burger nicht gleich das Weite gesucht hat! 😉

Bevor ich nun aber noch weiter abschweife, kommen wir zum Punkt: dem Hotel. Ich war in Berlin schon im Steigenberger und zur IFA mehrmals im Aspria Hotel Ku’damm. Jetzt war es an der Zeit mal etwas Neues auszuprobieren. Und was eignet sich da besser, als ein neues Hotel: das Sofitel Berlin Kurfürstendamm.

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Das ehemalige Hôtel Concorde Berlin

Das Sofitel Berlin Kurfürstendamm befindet sich in Charlottenburg (an der Augsburger Ecke Joachimstaler Straße) und ist – Überraschung! – nur einen Katzensprung vom Kurfürstendamm entfernt. Im Klartext: das Hotel eignet sich perfekt als Ausgangspunkt für jede Art von Berlinreise.

Das zeitgenössische Bauwerk (Natursteinfassade aus Kirchheimer Muschelkalk, die stufenweise bis zur 17. Etage ansteigt), in dem sich das Sofitel heute befindet, ist bereits 2005 fertiggestellt worden. Stolze 67,5 Millionen Euro stecken in dem Gebäude, das in der Folgezeit auch einige Architekturpreise gewonnen hat. Damals, also 2005, hieß allerdings noch das Hôtel Concorde Berlin seine Gäste in den imposanten Bau willkommen. Einer davon war Gilly.
Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Das Sofitel Berlin Kurfürstendamm übernimmt

Im Dezember 2013 wurde schließlich bekannt, dass das Hôtel Concorde Berlin künftig Sofitel Berlin Kurfürstendamm heißen wird. Es folgte eine mehrmonatige Umbauphase, in der sowohl das Design- als auch das Gastronomiekonzept überarbeitet wurden. Heute finden sich überall im Hotel zeitgenössische Kunstwerke wieder, die ein ruhiges, in sich stimmiges Bild vermitteln. Das, in Kombination mit zahlreichen weiteren Designelementen, verleiht dem Sofitel und seinen 311 Zimmern und Suiten einen ganz besonderen Charme. Ein Mix aus Klassik, Moderne, Schlichtheit und Eleganz.

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Eines meiner persönlichen Highlights: die in die Lobby integrierte, offene Bar „Le Faubourg“ mit ihrem gelungenen Wand- und Deckendesign. Dem französischen Geiste des Hotels entsprechend, bekommt man hier unter anderem Flammkuchen und Weincocktails.
Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm - 20

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Viel Platz zum Wohlfühlen

Ich mag es überhaupt nicht, wenn ich mich eingeengt fühle – und das ist leider auch bei vielen Hotelzimmern in der vier und fünf Sterne-Kategorie der Fall. Beim Sofitel Berlin Kurfürstendamm ist das anders. Selbst das kleinste Zimmer bringt es hier auf 35 bis 40 Quadratmeter.

An Annehmlichkeiten fehlt es nicht: kostenloses Wi-Fi, kostenlose Zeitung,  ein Fernseher über den mal alle möglichen Hotel-Services abrufen kann, Dusche, Badewanne, Schreibtisch, ein geräumiger Kleiderschrank und natürlich jede Menge Designelemente. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und verleiht dem Zimmer eine angenehme, harmonische Atmosphäre.

Bei den Bildern an der Wand handelt es sich übrigens um maßgefertigte Reproduktionen von Junior Toscanellis Kunstwerken.

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Randnotiz: man bekommt eine Flasche Wasser pro Tag gratis, was selbst in guten Hotels – leider – keineswegs selbstverständlich ist.

Ebenfalls erwähnenswert sind die großzügigen Fenster, die jedes Zimmer zu einem angenehmen, tageslichtdurchfluteten Ort machen, an dem man auch ohne die Lampen einzuschalten, entspannt arbeiten kann. Und ja, auch das ist nicht selbstverständlich.

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Apropos Fenster: hier noch die Aussicht aus dem Hotelzimmer – bei Tag und bei Nacht. Im Hintergrund gut zu erkennen: die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auf dem Breitscheidplatz.

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Frühstück für Genießer

Da ich im Rahmen der re:publica 2015 auf vielen Abendveranstaltungen war, hatte ich leider keine Gelegenheit dazu, das Abendessen im Restaurant „Le Faubourg“ zu kosten – dafür aber das Frühstück im Restaurant „Saint Germain“.

Wünsche bleiben hier keine offen: die Auswahl reicht von diversen Brotsorten und Croissants, über alle möglichen Wurst- und Käsesorten (es gibt sogar Wurst- und Nudelsalat!), bis hin zu Joghurt, frischem (exotischem) Obst und Gemüse, Räucherlachs, Pancakes und natürlich frisch zubereitetem Rührei.

Letzteres ist mir persönlich immer ganz wichtig, da ich kein Fan von Rührei bin, das schon eine halbe Stunde in irgendeinem Warmhaltebehälter vor sich hinvegetiert. Außerdem möchte man sein Rührei ja vielleicht auch mal mit Käse oder Pilzen.

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Fit bleiben

Wer vor dem Frühstück noch eine Runde im Fitnessraum einlegen möchte, wird im Sofitel Berlin Kurfürstendamm ebenfalls nicht enttäuscht. Zugegeben: die Auswahl an Geräten ist nicht wirklich groß, aber dennoch hat man alles, was man braucht.

Ich war schon in Hotels, die öffentliche Fitnessstudios integriert hatten. Dort stehen einem zwar 40 verschiedene Geräte und ein großzügiger Freihantelbereich zur Verfügung, dafür sind sie aber im Regelfall überfüllt. Das macht nicht wirklich Spaß.

Das Sofitel setzt dagegen auf einen kleinen Raum, in dem neben einem Laufband, auch noch eine Hantelbank, ein Multifunktions-Trainingsgerät, sowie Fahrrad-Ergometer untergebracht sind. Duschen, Handtücher, Wasser und frisches Obst stehen ebenfalls zur Verfügung.

Und wie ihr auf den Bildern sehen könnt: ich hatte den Raum jeden Morgen für mich allein 😉 Perfekt!

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Sofitel Berlin Kurfürstendamm

Erstklassiges Hotel im Herzen Berlins

Das Sofitel Berlin Kurfürstendamm eignet sich aufgrund seiner Lage sowohl für Geschäftsreisen als auch für Wochenendtrips. Man muss nur einen Fuß vor die Tür setzen und ist schon mittendrin im Geschehen. In unmittelbarer Nähe befinden sich zudem U-Bahn-, S-Bahn- und Regionalbahnstationen, mit denen man problemlos alle Sehenswürdigkeiten Berlins erreicht. Meine Empfehlung: holt euch beim Concierge eine kleine Stadtkarte und lasst euch entsprechende Tipps geben, vor allem, wenn ihr noch nie in Berlin wart.

Ansonsten punktet das Sofitel Berlin Kurfürstendamm wie gesagt durch großzügige Zimmer, ein tolles Designkonzept und einen erstklassigen Service. Das üppige und vor allem leckere Frühstück nicht zu vergessen!

Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Webseite des Sofitel Berlin Kurfürstendamm.

1 Kommentar

  1. Pingback: Ausprobiert: Tchibo Privat Kaffee Rarität Finca El Pilón [El Salvador] › @frankfeil

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