Alexa-Skill: Siemens EQ.9 Connect Kaffeevollautomat mit Amazon Echo steuern

Siemens EQ.9 Connect - Alexa - Skill

Sprachassistenten stecken derzeit noch in den Kinderschuhen, werden aber bereits in ein paar Jahren zur Standardausstattung eines jeden Haushalts gehören. Schon heute lassen sich mit einem Amazon Echo zahlreiche Tasks automatisieren: Alexa kann das Licht ein- und ausschalten, die Rollläden öffnen und schließen und sogar die Heizung steuern. Wer einmal einen Sprachassistenten genutzt hat, wird nie mehr auf die Idee kommen, eine App zur Steuerung seines smarten Zuhauses zu nutzen.

Siemens hat diesen Trend recht früh erkannt und bietet bereits seit geraumer Zeit einen Alexa-Skill für seinen High-End-Kaffeevollautomaten EQ.9 Connect an – und genau den habe ich mir mal genauer angeschaut.

„Alexa, starte Home Connect Kaffeemaschine“

Die Einrichtung ist denkbar einfach: Ihr aktiviert den entsprechenden Skill in der Alexa-App und müsst danach einmalig euer Siemens-Benutzerkonto, das ihr auch zur Steuerung über die Home Connect-App braucht, mit Alexa verknüpfen. Das war’s. Im Anschluss stehen euch unter anderem folgende Sprachbefehle zur Verfügung

Alexa, starte Home Connect Kaffeemaschine

Alexa, sage Home Connect Kaffeemaschine, dass ich einen Cappuccino trinken möchte

Alexa, starte Home Connect Kaffeemaschine mit Latte Macchiato, groß, extra stark

Der Alexa-Skill für die Siemens EQ.9 Connect in der Praxis

Es liegt in der Natur der Deutschen, technischem Fortschritt grundsätzlich mit „Das braucht doch kein Mensch!“ zu begegnen: „Eine Kaffeemaschine mit einer App steuern? So ein Quatsch!“ und „Ein Sprachassistent, der mir Kaffee macht? Das ist doch Unsinn!“ sind gängige Floskeln in der Diskussion rund um smarte Technik.

Ja, so ist das leider. Ich möchte an dieser Stelle auch gar nicht über das Für und Wider diskutieren, sondern euch einfach nur kurz schildern, wie ich den Alexa-Skill der Siemens EQ.9 Connect im Alltag nutze: Mein Home Office befindet sich im ersten Stock unseres Hauses, der Kaffeevollautomat steht in der Küche im Erdgeschoss. Um Energie zu sparen, läuft die EQ.9 Connect natürlich nicht rund um die Uhr, sondern schaltet sich nach 30 Minuten selbst ab.

Bevor es den Alexa-Skill gab, musste ich also in die Küche laufen, die Maschine einschalten, den Spülvorgang abwarten und danach die entsprechende Kaffeespezialität auswählen. Erst dann startete die Zubereitung. Seit ich EQ.9 Connect Alexa unterstützt, sage ich bereits beim Verlassen des Schreibtischs „Alexa, sage Home Connect Kaffeemaschine, dass ich einen Caffè Crema trinken möchte“. Bis ich in der Küche angekommen bin, hat sich die Maschine bereits eingeschaltet, der Spülvorgang ist beendet, Caffè Crema ist ausgewählt und ich muss lediglich eine Tasse unterstellen und „Start“ sagen.

Ist das ein absolutes Must-have? Nein, sicherlich nicht. Aber es ist eben nice-to-have. Es ist komfortabel und spart Zeit – und genau darum geht es bei smarter Technik.

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

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