Ein Jahr bei o2 und rundum zufrieden

Für gewöhnlich meldet man sich nur zu Wort, wenn man mit etwas unzufrieden ist, eben um sich zu beschweren – darüber hatte ich ja bereits ein paar Zeilen geschrieben. Manchmal muss man aber auch Danke sagen und nachdem ich nun seit über einem Jahr bei o2 bin und bislang kein einziges Mal enttäuscht wurde, möchte ich sagen: Danke o2!

Lange Zeit war ich bei der Telekom und als ich mit Bekannten über meinen Wechsel zu o2 sprach, blickte ich teils in fassungslose Gesichter. An dieser Stelle muss ich mich schuldig bekennen, denn auch ich gehörte früher zu denjenigen, die dachten, dass man mit o2 grundsätzlich keinen Empfang hat. Vorurteile eben, aber man lernt dazu. Es wäre falsch zu sagen, dass ich in den vergangenen Monaten nicht das ein oder andere Mal geflucht hätte, als ich tatsächlich keinen Empfang hatte, aber ich musste dann immer wieder feststellen, dass es meinen Bekannten im Netz von Vodafone und der Telekom nicht anders ging – nur eben an anderen Orten. Ich kenne zumindest niemanden, der viel unterwegs ist und behaupten kann, überall astreinen Empfang zu haben (wenn ich von Empfang spreche, beziehe ich mich natürlich auf 3G, Telefonempfang ist obligatorisch).

Preis-Leistungs-Verhältnis? In meinen Augen eines der besten auf dem Markt (ich nutze o2 on Business L). Und, was ich ganz besonders positiv hervorheben möchte, der Support, egal ob via Twitter (@o2de, @o2business) oder Hotline, zählt zu den kompetentesten und freundlichsten, mit denen ich bislang zu tun hatte. Selbst wenn es auf den ersten Blick keine Lösung für ein Problem gibt, wird man nicht abgefertigt, sondern bekommt entsprechende Alternativen vorgeschlagen. Man nimmt sich Zeit für den Kunden und das ist zumindest mir wichtig.

Nur Lob? Keine Kritik? Doch. Ein Punkt der mich stört, den wohl aber nur wenige nachvollziehen können, ist, dass bei Verwendung einer Multi-SIM-Karte eingehende Anrufe immer nur auf ein Mobiltelefon geleitet werden. Nutzt man mehrere Smartphones,  muss man also immer genau darauf achten, wo eingehende Anrufe ankommen. Damit kann ich aber noch leben. Die wirkliche Kritik betrifft die Geschwindigkeit des mobilen Datennetzes.

Während beispielsweise bei der Telekom die Daten-Flatrate Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 Mbit/s erlaubt und man zusätzlich sogar noch eine Speed Option hinzubuchen kann, ist bei o2 bei 7,2 Mbit/s Schluss. Inzwischen gibt es auch hier eine LTE-Option (bis zu 50 Mbit/s, bei der Telekom sind es 100 MBit/s), aber für 3G bleibt die Obergrenze von 7,2 Mbit/s und es gibt keine Möglichkeit, diese aufzuheben. Gerade wenn man unterwegs ist und mit größeren Dateien arbeitet, stört das massiv. Genau hier können Nutzer der Mobilfunknetze von Vodafone und der Telekom dann eben auch erhobenen Hauptes auf ihre Netzqualität verweisen.

Ich bin aber guter Dinge, dass o2 künftig den Ausbau des 3G- und LTE-Netzes ordentlich vorantreibt und diese Kritik in den kommenden Monaten hinfällig wird. Alles in allem war es ein gutes erstes Jahr mit o2.

 

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

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