Outfittery – die Illusion der „persönlichen“ Stilberatung

Outfittery

Meine erste (und zugleich) letzte Bestellung bei Outfittery liegt nun schon einige Wochen zurück – und wenn ich nicht immer noch regelmäßig E-Mail-Werbung erhalten würde, hätte ich mich wohl erst gar nicht zu diesem Artikel hinreißen lassen. Aber nun ja…

Outfittery verspricht „inspirierende Outfits direkt vom Stylisten“. Das gesamte Konzept basiert auf der Annahme, dass Männer zu faul sind, um im Laden einkaufen zu gehen. Außerdem haben sie keine Lust, sich darüber Gedanken zu machen, welche Kleidung zu ihnen passen könnte. Das klingt jetzt recht pauschal, beschreibt den Ansatz von Outfittery aber ganz gut.

Wie spricht man eine solche Zielgruppe nun am besten an? Ganz einfach: Man schickt den Kunden komplette Outfits nach Hause, die zuvor von der „persönlichen Stylisten“ individuell zusammengestellt worden sind. Natürlich gibt es auch die dazu passende App, in der man Körpergewicht, Größe und vieles mehr eintragen kann. Auch der Upload von Bildern ist möglich. Die Stylistin soll einem ja besser kennenlernen! Well…

Die Sache mit dem „persönlichen Stylisten“

Ich habe mich damals zu einer Bestellung bei Outfittery hinreißen lassen, weil ich neugierig war, ob das mit der persönlichen Stilberatung wirklich funktioniert. Ich wollte einen neuen Look ausprobieren, mich einfach mal überraschen lassen. Ja, auch so kann man das Konzept von Outfittery begreifen.

Ich habe also brav alle meine Daten in mein persönliches Outfittery-Profil eingetragen und ein paar Bilder hochgeladen. Das war an einem Samstag. Kurze Zeit später wurde ich per Mail darüber informiert, dass sich „meine persönliche Stylistin“ am Montag telefonisch mit mir in Verbindung setzen wird.

>Lieber Herr Feil, 
vielen Dank für Ihre Anmeldung bei OUTFITTERY. Ich bin Ihr persönlicher Style Experte und werde Ihnen nach Ihren Vorstellungen und Wünschen Outfits zusammenstellen. Um Ihren Stil genau zu verstehen, freue ich mich auf unser kurzes Telefonat am: 07.03.2016 13:00 Uhr. Ich werde Sie auf folgender Telefonnummer anrufen: +49160… Das Telefonat wird ca. 10 Minuten dauern und ich werde Ihnen ein paar kurze Fragen zu Ihren Outfitwünschen stellen.

Dass meine persönliche Style-Expertin den Erstkontakt über eine automatisierte E-Mail hergestellt hat, vernachlässige ich an dieser Stelle mal. Ebenso die Tatsache, dass die in der Signatur hinterlegte Facebook-Fanpage der guten Frau nicht existiert hat und mich schon zu diesem Zeitpunkt das Gefühl beschlich, dass ich am Ende bei keiner Stylistin sondern bei einer Call-Center-Mitarbeiterin lande.

Am Montag pünktlich um 13 Uhr klingelte dann mein Telefon. Die Frau am anderen Ende der Leitung war freundlich, hatte aber mit dem, was ich unter „Stylistin“ verstehe, nicht viel zu tun. Letztendlich arbeitete sie einen standardisierten Fragenkatalog ab: „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“, „Lieber elegant oder lässig?“, „Würden Sie auch eine grüne Hose tragen?“, „Wie stehen Sie zu karierten Hemden?“, „Darf ich Ihnen auch mal ein Halstuch zu ihrem Outfit packen?“, und so weiter. Letztendlich wurden bei dem Telefonat ganz einfach Rahmenbedingungen (elegant, sportlich, casual) abgesteckt und Ausschlusskriterien (gründe Hose – ja/nein?) definiert. All das wird zusammen mit den Größenangaben in den Computer eingetippt und schon ist das Outfit vom persönlichen Stylisten fertig.

Wenn das so funktioniert, kann ich auch Stylist werden!

„Die Rechnung schauen Sie sich besser erst später an“

Meine „persönliche Stylistin“ erklärte mir dann am Ende des Telefonats, dass sie nun zwei Outfits für mich zusammenstellen wird. Ich soll mir die Rechnung aber erst einmal nicht anschauen, da diese auf den ersten Blick recht hoch erscheinen würde. Ohnehin würde ich am Ende ja nicht alles behalten und dann eine finale Rechnung bekommen. Ok…

Outfittery

Ein paar Tage später kam das Paket. 1300 Euro kosteten die beiden darin enthaltenen Outfits. Wenn man bedenkt, dass wir hier von zwei kompletten Outfits bestehend aus Hemd, Pulli, Jacke, Hose, Schuhen und Accessoires sprechen, ist das schon irgendwie ok. Nicht günstig, aber angemessen – wobei natürlich jeder selbst für sich entscheiden muss, ob 100 Euro für ein Hemd angemessen sind oder nicht.

Da ich den Text hier von Grund auf kritisch angelegt habe, ist es mir an dieser Stelle nun aber auch wichtig zu betonen, dass sämtliche Kleidungsstücke eine wirklich gute Qualität hatten und optisch einiges hermachten. Alles war aufeinander abgestimmt – wie man es aus einem Modekatalog kennt. Man kann die Outfits vielleicht sogar inspirierend nennen, denn in der Tat hätte ich mir das meiste davon niemals gekauft.

Das Problem an der ganzen Sache: Die Kleidungsstücke waren auf das jeweilige Outfit abgestimmt, das Outfit aber nicht auf mich.

Echte Stilberatung gibt’s nur im Laden

90 Prozent der Kleidungsstücke haben mir ganz einfach nicht gepasst. Bei den Hemden waren die Ärmel zu lang, ebenso beim Mantel. Beide Hosen waren „Slim Fit“ (immerhin nicht „Super Slim Fit“) und hatten eher die Anmutung eines Neoprenanzugs. Der Pullover war vom Schnitt her nicht viel besser.

Bei jeder Marke fallen die Größen anders aus und nicht jeder Schnitt passt zu jedem Körper. Das ist einer der Gründe, warum ich Kleidung für gewöhnlich nicht im Internet bestelle – eben weil ich vorab nicht abschätzen kann, ob ich die Hose bei Marke X vielleicht doch eine Nummer größer nehmen muss und ich auch nicht weiß, ob mir der Pullover mit Rollkragen überhaupt steht.

An dieser Stelle bräuchte ich den persönlichen Stylisten, der mich individuell berät, der mich anschaut und sofort die richtigen Maße erkennt. Genau das kann Outfittery aber – trotz Marketing-Versprechen – nicht leisten, da die Outfits anhand eines Standard-Fragenkatalogs ausgewählt und verschickt werden. Die persönliche Beratung wird hier lediglich suggeriert, um Outfittery von anderen Online-Shops abzuheben. Letztendlich könnte man sich aber auch im Online-Shop von Hugo Boss ein vorgeschlagenes Outfit bestellen und hätte das gleiche Ergebnis.

Styling-E-Mail für dich

Seitdem ich meine Box zurückgeschickt habe, bekomme ich übrigens regelmäßig E-Mails mit dem Betreff „Hallo Frank, meine Stylingtipps für Dich.“, die „persönliche Stylisten-Empfehlungen“ enthalten. Ich packe hier mal einige Beispiele rein und ihr könnt selbst entscheiden, wie „individuell“ das alles ist 😉

Lieber Frank,

manche Farben lassen sich schwerer kombinieren als andere. Rot zum Beispiel ist oft sehr dominant, kann aber richtig eingesetzt, ein Outfit schön aufpeppen.

Hier findest Du ein paar Vorschläge für Outfits:

JETZT ENTDECKEN

Ich könnte Dir ein neues Outfit mit Akzenten in Rot zusammenstellen, das Du auch mit anderen Teilen aus Deinem Kleiderschrank kombinieren kannst.

Was hältst Du davon? Ich würde mich sehr freuen, von Dir zu hören.

Liebe Grüße

Lieber Herr Feil,

ich hoffe, Sie können die schönen Sommertage genießen, etwa beim Grillen oder am See. Obwohl die Sonne tagsüber schön wärmt, wird es in den Abendstunden immer noch frisch. Deswegen habe ich Ihnen heute einige Vorschläge für Sommeroutfits zusammengestellt, in denen Sie auch in den Abendstunden nicht ins Frösteln kommen.

Schauen Sie sich hier meine Vorschläge an

Teilen Sie mir gerne mit, wenn Sie etwas davon bestellen möchten – und natürlich auch, wenn Ihnen noch etwas anderes in Ihrem Kleiderschrank fehlt.

Ich freue mich, mal wieder von Ihnen zu hören.

Liebe Grüße

Lieber Herr Feil,

heute wollte ich Ihnen einmal zeigen, wie Sie ein eintöniges und formelles Outfit schnell aufpeppen können. Nämlich mit gemusterten Hemden! Sie können sie sehr gut zum Sakko, zu Jeans oder auch zu kurzen Chinos kombinieren. Einige tolle Modelle sind jetzt neu bei uns erhältlich. Schauen Sie sie sich doch einmal an. 

Ich kann mir Hemden wie diese wunderbar an Ihnen vorstellen – Sie auch? Sagen Sie mir doch Bescheid, was Ihnen am besten gefällt und ich stelle Ihnen Ihr individuelles Outfit zusammen. 

Hier können Sie Ihre nächste Box bestellen

Liebe Grüße

Lieber Frank,

ich hoffe, es geht Dir gut und Du gehörst zu den Glücklichen, die diese Woche wieder ein langes Wochenende vor sich haben?

Wir haben kürzlich ein paar neue Jeansmodelle in verschiedenen Farben und Passformen reinbekommen, und ich bin total neugierig, welches davon Dir gefällt.

Lass mich wissen, welcher Stil Dir am meisten zusagt – basierend darauf stelle ich Dir dann Dein Outfit zusammen!

Weitere Outfitinspirationen für den Sommer findest Du hier:

>> Outfits der Woche

Ich freue mich, von Dir zu hören.

Liebe Grüße

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

13 Kommentare

  1. Da scheint sich ja einiges geändert zu haben.
    Ich bestellte im Mai 2013 das erste Mal (und vorletzte Mal, ich gehe doch lieber ins Geschäft). Damals wurden bei mir die Boxen nach Erhalt und meiner Auswahl noch mal mit „meiner“ „Expertin“ durchgesprochen. Vor der ersten Bestellung wurden meine Outfits von eingeschickten Bildern besprochen.
    Definitiv war die Beraterin damals mehr als nur eine Callcenter-Fachfrau. Was du beschreibst klingt mir nach: „Qualität bei der Kundenbetreuung konnte nach dem Start nicht gehalten werden!“ Und die Kundenbetreuung ist hier ja noch mehr Kern des Geschäfts. Schade.

    • Naja, nach dem Erhalt konnte ich schon nochmal Feedback geben, aber ich meine wenn 90 Prozent der Sachen zu groß/zu klein sind oder vom Schnitt her gar nicht zu meinem Typ passen, dann bringt mir das irgendwie auch nichts. Sonst muss ich ja erstmal 3 Pakete hin und herschicken, bis nur grob mein Typ getroffen wird. Das verstehe ich halt nicht unter persönlicher Beratung. Und die Mails sind halt auch alle Computer-generiert.

    • Mein Mann bekam dieses Wochenende auch sein erstes und letztes Paket, aber ohne vorherigen Anruf einer Stylistin. Natürlich hat nichts gefallen oder gepasst ( die Hosen waren viel zu eng, zwei V Neck Pullis obwohl wir das hasse und 2 hemden von denen schon genug massgeschneiderte im Schrank liegen etc.). Wir waren sehr enttäuscht, da hätten wir uns die Schlepperei von und zur Post sparen können.

      Ich fande beide Outfits haben nicht so wirklich gepasst und es war auch kein Outfit, sondern je eine Hose und je 2-3 Pullis daraufgepackt, dazu noch jeweils 1 Paar (ganz neutrale, die jeder Mann eh schon im Schrank stehen hat).

      Aber dss Schlimmste: die Kleidungsetiketten waren schon so zerknickt und abgenutzt, dass man sich ausrechnen konnte, wieviele Leute vor uns die Kleidung schon wieder zurückgeschickt haben.

      Also wir haben Rudis Reste Rampe zum verkauf abgeboten bekommen.

      Hätten wir unseren Kanarienvogel auf der Tastatur hüpfend bei Zalando bestellten lasseb, wäre sicher etwas dabei gewesen, was wir nicht zurück schicken hätten müssen.

    • War heute mal bei outfittery, was mir sofort auffiel. Zuerst mit email registrieren, ohne vorab mal den angebotenen Warenbestand zu sehen. Unseriöser gehts nimmer. So kann man auch Emails abfischen um Leute mit Angeboten zu zu Spamen die sie nicht haben wollen.

      • Wer macht denn sowas mit ner richtigen E-Mail-Adresse? Suche mal nach 10 minutes email oder so auf gurgel.

  2. Die Mails haben ja schon einen gewissen Unterhaltungswert. Ziemlich flach und der Wechsel der Ansprache zwischen Du und Sie ist auch seltsam. Ich habe vor einem Jahr den Prozess bei zalon mitgemacht und fand die Beratung gut und habe auch ganz viel aus der Box behalten.

  3. Ich habe Anfang des Jahres fast identische Erfahrungen gemacht, inklusive des Paketpreises von 1.300 Euronen. Ich habe mich massiv darüber geärgert, dass drei Kleidungsstücke in abweichenden Größen geliefert wurden und prompt auch nicht passten.

    Ich habe aus dem ganzen Paket lediglich ein Paar Clarks Schuhe behalten. Aber die hätte ich überall im Netz kaufen können, und zwar sogar günstiger.

    Unter Inspiration verstehe ich echt was anderes. Da lese ich doch lieber Fashionblogs.

  4. Ich hastte letztes Jahr Stilbox von Fashion ID und 8select getestet. Die zwei Outfits der Stilbox habe ich fast komplett behalten. Das fand ich wirklich gut. Nur ein paar Hemden und Socken zurück geschickt. Die hatten vorher nicht mit mir gesprochen, aber alles passte irgendwie.
    8select hatte mit mir gesprochen und hier musste ich beide Outfits komplett zurück schicken. Nichts passte. Hemden zu eng oder zu groß. Genauso die Pullis. Enttäuschend. Ich hätte die Stilbox wieder mal bestellt, aber leider hat Fashion ID das Angebot nach kurzer Zeit wieder eingestellt.

  5. Hi Frank,
    Du schreibst, die Qualität war okay. Hattest Du in Deinem Paket denn auch Teile der Eigenmarke „Paul Hunter“ dabei? Ich hab nämlich im Dezember mal den Preisvergleich gemacht und fand die 2 Eigenmarkenhemden, bei denen ich vorher gar nicht gesehen, ziemlich teuer, verglichen mit der Qualität

  6. Ich habe kürzlich meine erste Box bestellt und war nur mässig zufrieden. Optisch war die Auswahl nicht schlecht. Obwohl „gleiche Grösse“, war aber zB eine der Hosen viel zu eng, die andere zu weit. Die Eigenmarke Paul Hunter fand ich qualitativ minderwertig. Am meisten hat mich gestört (und eigentlich hätte ich mir das aufgrund des Business-Modells ja denken können, aber das kam mir vorher gar nie in den Sinn): drei der Stücke rochen unangenehm muffig, schweissig und eins sogar noch nach Zigarettenrauch. Da hört dann bei mir der Spass auf, da bin ich zu heikel. Die Hygiene scheint mir da eher fraglich.

    • Ich kann auch nicht behaupten, dass die Auswahl optisch nichts hergemacht hat, aber letztendlich waren es Kleidungsstücke, die aufeinander abgestimmt waren – und nicht auf mich. Das ist keine große Kunst, die einen Stylisten erfordert. Schon die Tatsache, dass alle Kleidungsstücke von der Größe her anders ausfielen, zeigt ganz gut, dass sich niemand damit beschäftigt hat.

      Das Thema Hygiene habe ich gar nicht erst angeschnitten im Artikel 😉

  7. Bei Outfittery habe ich das Gefühl, maximal von einer mittelprächtigen KI betreut zu werden. Man gibt seine Präferenzen ein und anhand dieser Angaben ermitellt ein Algorithmus die entsprechenden Teile. Bei den Mitbewerbern läuft es natürlich genau so ab.

    Gleich zu Beginn war ich enttäuscht, der allseits berühmte „handgeschriebene Brief“ des Stylisten war lediglich gedruckt. Auch ist mir der ständige Wechsel zwischen „Du“ und „Sie“ aufgefallen. Die Emails sind definitiv automatisiert. Zum Beispiel werde ich bei meiner zweiten Box von meinem Stylisten gebeten, ein Foto von mir hochzuladen und ihm mitzuteilen, wenn ich hinsichtlich der Box Wünsche hätte.
    Doch schon vor Bestellung meiner ersten Box habe ich Fotos von mir hochgeladen und was in der Box sein soll, hatte ich bereits im Bestellprozess im Kommentarfeld hinterlassen.

    Erhält man mal eine „handgeschriebene“ Email, so handelt es sich immer um eine Nachricht „des Assistenten“ von meinem Stylisten. Ich tippe auf Call Center/Sachbearbeiter im Büro.

    Nach der Rücksendung der Box geht der Spaß erst richtig los. Dann wird man ca. 5 mal aufgefordert, Feedback zu geben. Zuerst auf dem Rücksendeschein, dann per Umfrage, dann muss man nochmal alles auf seinem Profil eingeben.. Nach einiger Zeit und nach der dritten Runde Feedback meinerseits wurde es mir zu bunt und ich teilte Outfittery mit, mir nicht nochmal mit einer Feedback-Mail auf die Nerven zu gehen.

    Auf mein Feedback wurde ohnehin nicht reagiert. Bei meiner zweiten Box zeigte sich keine Besserung (anhand meines Feedbacks).

    Weiters ist anzumerken, dass die Stylisten, die bei Outfittery mit dem vollen (Alias)Namen auftreten sonst nicht zu existieren scheinen. Eine Internetsuche ist zumindest vergebens. Lediglich das vorgefertigte Facebook-Profil von und für Outfittery findet man.

    Das ganze ist maximal eine schlecht koordinierte Illusion – wie der Verfasser des Beitrages dies treffend im Titel nennt – und hat nichts mit einer persönlichen Beratung zu tun. Außerdem erhält man das, was man möchte und was man selber angibt, dass einem gefällt. Ich sehe die Aufgabe eines Stylisten aber genau darin, mir zu zeigen, was gut an mir aussieht, woran ich noch nicht gedacht hätte.

    Der Service funktioniert m.M. nach nur, da für die „Beratung“ keine Extrakosten anfallen und man beim Auspacken der Box sicherlich mit Endorphinen, die wir vom Päckchen auspacken von zu Weihnachten kennen, geflutet werden.

    Alles in Allem darf man also keine allzu großen Erwartungen an Curated Shopping stellen.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.