Die Wissenschaft des verschütteten Kaffees

Als Kaffeetrinker sieht man sich regelmäßig dem Problem gegenüber, dass man es erst in der letzten Minute zum Kaffeeautomaten oder in die Kantine schafft, um sich die stündliche Koffeindosis zu besorgen. Danach verfällt man dann in Stress und hetzt durch die Gänge oder Straßen, um nicht zu spät zu kommen. Dabei kann es schon mal passieren, dass der Kaffee seekrank wird und sich großzügig in der näheren Umgebung (mit Vorliebe auf weißen Hemden) verteilt. Mit diesem Problem haben sich nun Forscher der University of California beschäftigt.

„I cannot say for sure if coffee spilling has been detrimental to scientific research to any significant extent,“ says study author Rouslan Krechetnikov, a mechanical engineer at the University of California, Santa Barbara. „But it can certainly be disruptive for a train of thought.“

Die Jungs und Mädels untersuchten in einem Experiment (die Versuchsperson musste mit einer vollen Kaffeetasse in der Hand einen Gang entlang laufen – mal schneller, mal langsamer) wie genau sich der Kaffee in der Tasse verhält und welche Faktoren die heiße Flüssigkeit zum Überschwappen bringen.

Das wenig überraschende Ergebnis: die Tasse nicht zu voll machen, langsam laufen und nicht abrupt beschleunigen.

Es ist ja nun nicht so, dass wir das nicht alle schon längst gewusst hätten, aber nun haben die Ingenieure immerhin eine Formel, mit der sie die perfekte Tassenform und -größe berechnen können.

Nobelpreisverdächtig! 😉

via sciencemag

 

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

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