Der Unterschied zwischen Festpreis (FP), Verhandlungsbasis (VHB) und Tausch

Manch einer fragt sich jetzt sicherlich: Was soll das? Der Unterschied ist doch vollkommen klar und einleuchtend. Denkste! In den vergangenen Monaten habe ich unter anderem mein MacBook Air, mein iPad 3 und mein iPhone 4S versucht über Quoka oder die eBay Kleinanzeigen zu verkaufen – der Versuch war lediglich beim iPad 3 von Erfolg geprägt. Dennoch erlebt man nach dem Einstellen solcher Anzeigen die kuriosesten Sachen.

Ich stelle meine Artikel grundsätzlich zu einem Festpreis (FP) ein und orientiere mich dabei an den eBay-Verkaufspreisen. Wie der Name schon sagt: ein Festpreis ist ein fester Preis. Etwas Spielraum bleibt natürlich trotzdem, so bin ich beim iPad 3 von 480 € auf 450 € runtergegangen, nachdem sich der Kontakt ausnahmsweise als vertrauenswürdig herausgestellt hatte.

Manche ignorieren das Label Festpreis allerdings komplett, anders kann ich mir nicht erklären, wie Leute bei einem angesetzten Preis von 480 € mit Angeboten von 400 € oder gar 350 € um die Ecke kommen. Bei meinem MacBook Air, das damals für 900 € eingestellt war, bot mir jemand unglaubliche 500 €. Selbst dann, wenn die 900 € Verhandlungsbasis (VHB) gewesen wären, wäre das völlig inakzeptabel.

Am lustigsten sind die Leute, die bei solchen Angeboten plötzlich mit Tauschvorschlägen um die Ecke kommen – so wollte jemand sein Asus Transformer Prime gegen das Air tauschen, ein anderer bot seine xBox an. Interessant dabei: immer wenn ich Apple-Produkte einstelle, bekomme ich Angebote von Besitzern von Android-Devices, die dann doch lieber ein iPad oder iPhone hätten.

In diesem Sinne: Festpreis heißt weder Verhandlungsbasis noch Tausch! 😉

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

6 Kommentare

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  3. Diese Spacken erlebt man ja teils sogar auf eBay. Ich habe neulich erst bei einer iPad-mini-Auktion doch tatsächlich gelesen, wie einer sein iPhone 4 mit Beats by Dr. Dre gegen das iPad angeboten hat – und das öffentlich auf der Auktionsseite, wo es jeder sehen kann … #fail

    • Ich glaube, dass die überall sind. Ich weiß nur nicht, ob das Kinder sind, die einfach nicht wissen, was sie machen, oder einfach nur Menschen, die nichts denken (nett ausgedrückt).

  4. Oder Menschen, die einfach denken „ach, ich probier’s einfach mal, ’nein‘ kann er ja immer noch sagen“ – natürlich ohne auch nur die geringste Ahnung vom Markt zu haben.

  5. Hallo Frank,

    ich bin gerade über deinen Artikel gestolpert. Das sind ja teilweise wirklich dreiste Angebote. Ich denke 10% kann man immer mal probieren, aber über 40% Nachlass sind schon unverschämt.
    Viele Leute müssen einfach noch lernen, dass Dinge schlicht und einfach einen Wert haben. Wenn ich unbedingt ein iPad haben will, muss ich halt sehen wo ich es günstig bekomme und dann den Preis akzeptieren. Wenn mir der Preis zu hoch ist, hab ich halt einfach Pech.
    *kopfschüttel*

    Gruß Andi

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