Warum Kinos die Filmpiraterie fördern

Ich liebe gute Filme und ich liebe es ins Kino zu gehen – die Atmosphäre, der Sound, einfach alles. Ein Kinobesuch war noch nie für einen Appel und ein Ei zu haben, aber die Entwicklung der letzten Jahre kann durchaus als irrsinnig bezeichnet werden.

Zu zweit ins Kino, was zu Knabbern und Drinks – je nach Film landet man da schnell bei 50 Euro. Natürlich, man kann auf Popcorn und Co. verzichten, dann bleibt nur noch der reine Eintrittspreis. Auch da haben sich Kinobetreiber und die Filmindustrie bereits einiges einfallen lassen: den Überlängen- und 3D-Zuschlag zum Beispiel.

Gestern habe ich mit einem Bekannten geredet, der am Donnerstag (ja Donnerstag, nicht etwa Freitag oder Samstag) in „The Dark Knight Rises“ war. 9,50 €. Wie kam der Preis zutande? 8 Euro regulärer Eintritt, 50 Cent Überlängenzuschlag und, ich habe es ihm zunächst nicht glauben wollen, ein DIGITALZUSCHLAG von 1 €.

Was kommt als nächstes? Ein Zuschlag für die Farbe im Film oder eine Animationsfilmtaxe?

Trotz der gezahlten 9,50 € samt Zuschläge musste man sich dann noch 20 Minuten lang Werbung antun – erst dann kamen die Trailer und irgendwann der Film.

Sorry liebe Kinobetreiber und liebe Filmindustrie, da muss man sich nicht wundern, dass immer mehr Leute daheim bleiben und sich die Filme illegal aus dem Internet ziehen.

P.S.: heute Abend werden wir uns den Film anschauen, ich bin gespannt, was wir im gleichen Kino an einem Samstagabend bezahlen werde.

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

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