Die YPS ist wieder da – Urzeitkrebse und YPS-Agenten A. D. inklusive

Vor 20 Jahren war es immer das absolute Highlight, wenn am Dienstag einer jeden Woche die YPS im EDEKA um die Ecke in den Zeitungsregalen bereitlag. Damals war alles noch etwas anders und man hat sich als Kind nicht über iPhones und iPads gefreut, sondern über die unglaublich coolen Gimmicks, die YPS ja gerade ausmachten. Absolute Klassiker sind wohl die Urzeitkrebse oder der Solarzeppelin. Aber auch zahlreiche Themenreihen (YPS-Agenten, Überleben in der Wildnis, uvm.) machten einem jede Woche aufs Neue Freude. Einen Ball bestehend aus mehreren Saugnäpfen habe ich noch heute irgendwo zu Hause rumliegen.

Irgendwann wurde man dann aber doch älter und die YPS verlor ihren Reiz, was wohl auch dazu führte, dass diese am 10. Oktober 2000, nur drei Tage vor ihrem 25. Geburtstag, eingestellt wurde. Eine Legende blieb die YPS trotzdem und seit heute ist sie wieder zurück.

Vor den deutschen Kiosken hat wohl niemand übernachtet, um als Erster die neue YPS zu ergattern, aber dennoch haben sich einige bereits früh aufgemacht, um die YPS Nr. 1258 möglichst schnell in den Händen zu halten. Ich für meinen Teil habe die neue YPS an der Tankstelle um die Ecke erworben und schon beim Kauf festgestellt, dass sich etwas geändert hat: die Kassiererin scannte den Barcode der YPS ein und fragte mich ganz verdutzt, seit wann denn auf der YPS, die ja eine Kinderzeitschrift sei, eine Altersbeschränkung wäre. Tja, die YPS ist eben auch älter geworden, nicht nur wir.

Wer sich im Vorfeld mit dem Thema beschäftigt hat, weiß natürlich, dass sich die neue YPS in der Tat nicht mehr an Kinder richtet, sondern vielmehr an Jugendliche und Erwachsene. Und nein, es sind keine nackten Tatsachen oder Ähnliches im Heft zu finden, aber die Themenauswahl geht eben vielmehr in Richtung Magazin. Schlägt man die erste Seite auf (Werbung), hat man vom Stil her das Gefühl im Spiegel zu blättern. Überhaupt ist die neue YPS um einiges hochwertiger, als die früheren Ausgaben – oder anders ausgedrückt: erwachsener.

Früher hat die YPS 3,40 DM gekostet, heute kostet sie 5,90 €. Auf der Facebook Fanpage von YPS konnte man aus diesem Grund auch schon wieder das Geschrei der Empörten vernehmen, die sich über den unverschämt hohen Preis echauffierten. Man kann diesen Menschen nicht helfen, denn jeder, der nur kurz nachdenkt und den Preis mit anderen Magazinen vergleicht, versteht, dass die 5,90 € vollkommen gerechtfertigt sind (Umfang, Machart, Gimmick und vor allem die vergleichsweise geringe Auflage).

Ohnehin handelt es sich bei dieser Ausgabe um eine Einzelausgabe zum 37. Geburtstag von YPS. Nur falls diese ein Erfolg wird, sehen wir im nächsten Jahr vielleicht wieder eine regelmäßig erscheinende YPS.

Gimmick? Natürlich! Und es war absehbar: die legendären Urzeitkrebse kehren zurück. Der Hype von damals ist neu entfacht – nicht nur bei mir, sondern auch in meiner Timeline:

Ich werde hier jetzt nicht darauf eingehen, was euch thematisch in der neuen YPS erwartet, da ich keinem die Spannung nehmen will. Kauft euch die neue YPS, lest sie und lasst ein bisschen Nostalgie aufkommen. Es lohnt sich – allein schon wegen den Urzeitkrebsen 😉

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

8 Kommentare

  1. Pingback: Frank Feil

  2. Pingback: Rokasporch

  3. Pingback: Frank Feil

  4. Pingback: Michael Fehr

  5. Pingback: Frank Feil

  6. Pingback: Caro

  7. Pingback: Tobias

  8. Pingback: Sebastian Bauer

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.