finderly – soziale Produktempfehlungsplattform setzt auf Individualität und Authentizität

Startups gibt es zuhauf – manchmal mit spannenden und manchmal mit eher langweiligen Ideen. Gestern wurde ich via Twitter auf ein Startup aus Wien hingewiesen, das sich finderly nennt. Allein schon der Name lässt darauf schließen, um was geht: suchen und finden. Bevor ich jetzt lange die Idee dahinter erläutere, lasse ich einfach finderly sich selbst vorstellen:

Kurz zusammengefasst: ihr seid auf der Suche nach irgendeinem Produkt (Smartphone, Notebook, Kamera, whatsoever) und habt keinen wirklichen Überblick, was es da so alles gibt. Ihr wisst nur, welche Kriterien das jeweilige Produkt erfüllen soll. Also ab zu finderly, Frage eingeben und die Antworten abwarten. Neben anderen Nutzern stehen euch auch Mitarbeiter aus dem Fachhandel als Experten zur Seite.

Grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht. Gerade dann, wenn man sich wenig bis gar nicht im Bereich Technik auskennt, vermag man auf diese Art und Weise einen guten ersten Überblick zu bekommen. Dreh- und Angelpunkt von finderly ist die Interaktion mit der Community und deren Erfahrungswerte. Um möglichst viele Nutzer zu aktivieren, wird auch ein Bonusprogramm angeboten, mit dem man abgegebene Antworten zu barem Geld machen kann.

Für mich liegt das Potential von finderly darin, sich zunächst über Produkte zu informieren, die in Frage kommen und im Anschluss eventuell noch Reviews und Tests größerer Magazine und Blogs zu Rate zu ziehen. Über Erfolg und Misserfolg des Projekts wird am Ende die Qualität der Antworten sorgen, deren Authentizität von finderly sichergestellt werden muss. Eindeutig werbend motivierte Produktvorschläge sollten von Anfang an ausgeschlossen werden.

In diesem Sinne: viel Erfolg!

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

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