Gefangen in der Cloud: Google Drive, Dropbox, Microsoft Skydrive und viel Durcheinander

Gerade florieren ja diese ganzen Cloud-Dienste: Google Drive, Dropbox, Microsoft Skydrive und noch viele, viele mehr. Es gibt Menschen, die in der Cloud weiterhin ein Sicherheitsrisiko sehen und keinerlei Daten ins Netz stellen wollen. Ob diese Angst gerechtfertigt ist, sei mal dahingestellt. Dann sind da diejenigen, die wie ich, Cloud-Dienste schon seit längerer Zeit nutzen, einfach weil es praktisch ist, wenn man PC, Notebook, iPad und Smartphone unter einen Hut bekommen will.

Früher habe ich iDisk von Apple genutzt, was es inzwischen ja bekanntermaßen nicht mehr gibt. Danach kam dann Dropbox. Es nervt mich zwar, dass man entweder gleich 50 GB buchen oder sich ein paar GB mehr erspielen muss, aber ich kann damit leben. Warum? Es läuft und vor allem wird es von so gut wie jedem System und unzähligen Apps unterstützt. Doch nun sind da Google Drive und Microsoft Skydrive, die beide nicht nur mit üppigem, kostenlosen Speicherplatz locken, sondern auch für wenig Geld viele GB bieten.
Was neu ist, muss man ausprobieren. Das ist unter anderem der Grund dafür, dass ich jetzt mehrere Cloud-Dienste parallel laufen habe. Nachdem ich alles etwas genauer unter die Lupe genommen und etwas darüber nachgedacht habe, bin ich letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass ich (vorerst) bei Dropbox bleibe und den Rest wieder lösche (also von meinen Geräten, nicht die Accounts selbst). Derzeit macht für mich persönlich einfach nur Dropbox Sinn, da ich darüber Programme wie 1Password oder Remarks verwalte – um nur zwei Beispiele zu nennen. Weder Skydrive noch Google Drive werden von diesen Apps unterstützt und ich bin mir auch gar nicht so sicher, ob Skydrive jemals populär genug werden wird, um tatsächlich in diese Apps implementiert zu werden.
Man kann natürlich argumentieren, dass mann Dropbox dann eben für diese Apps benutzt, für das Speichern von anderen Dateien die 5 GB von Google Drive und für extragr0ße Datenmengen die 25 GB von Skydrive. Was dabei herauskommt, könnte treffender nicht beschrieben werden als von diesem Tweet von @evo2me:
Ich bin kein Fan davon, gleich auf mehrere Dienste angewiesen zu sein, bei denen alles so ein bisschen funktioniert, aber nichts so richtig. Unter diese Prämisse bleibt derzeit nur eines: die gute, alte Dropbox.
Wie handhabt ihr das?

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

5 Kommentare

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  4. In Anbetracht der Tatsache dass meine Dropbox richtig viel Platz hat bleibe ich dabei. Auch allein schon wegen der Truecrypt-Funktionalität.

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