Burj Al Arab Sky View Bar: Luxus pur in Dubai erleben

Burj Al Arab - Sky View Bar

In Dubai kann man selbst im Rahmen eines Kurzurlaubs ziemlich viele Dinge erleben – zum Beispiel die Skyline der Stadt vom 148. Stockwerk des Burj Khalifa aus bestaunen. Oder man setzt sich in den Hop-on Hop-off-Bus und schaut sich alle Sehenswürdigkeiten vom Boden aus an. Das ist so das Pflichtprogramm, das man absolviert, wenn man als Tourist das erste Mal nach Dubai reist.

Und dann gibt es da noch Dinge, die zwar ebenfalls einzigartig sind, aber eben kein Muss. Zum Beispiel ein Besuch im Burj Al Arab, dem segelförmigen Luxushotel direkt am Persische Golf. Jeder von euch hat dieses Gebäude schon mindestens einmal gesehen – entweder in einer TV-Doku, auf dem Cover eines Reiseführers, oder auf Postkarten. Das Burj Al Arab ist das Sinnbild für Luxus und Superlative und wird auch gerne mal als 7-Sterne-Hotel gehandelt. Das günstigste Suite (normale Zimmer gibt es nicht) fängt bei 2000 Euro pro Nacht an.

Burj Al Arab - Sky View Bar

Burj Al Arab - Sky View Bar

Eine Reservierung in der Sky View Bar des Burj Al Arab

Um zu verhindern, dass Horden von Selfie-Touristen das Burj Al Arab stürmen und die Privatssphäre der gutbetuchten Gäste stören, riegelt der Sicherheitsdienst die Hotelanlage rund 500 Meter vor der Lobby ab. Wer nicht in einer der Suiten wohnt, kann das Burj Al Arab nicht betreten.

Naja, fast. Wenn ihr das einzigartige Hotel dann doch gerne mal von Innen sehen und einen außergewöhnlichen Abend über den Dächern Dubais verbringen wollt, dann könnt ihr euch einen Tisch in der Sky View Bar des Burj Al Arab reservieren. Das läuft allerdings etwas anders ab, als ihr es vom Italiener um die Ecke kennt.

Zunächst schickt ihr eine E-Mail mit Wunschdatum und -uhrzeit an das Restaurant Reservation Department des Burj Al Arab. Innerhalb kurzer Zeit erhaltet ihr dann eine Reservierungsbestätigung – sofern noch Plätze frei sind. Dieser E-Mail könnt ihr dann auch entnehmen, dass ein Mindestverzehr von rund 83 Euro vorgeschrieben ist. Pro Person. Im ersten Moment klingt das irrwitzig, macht aber natürlich Sinn, wenn man verhindern will, dass Leute sich einen der begehrten Tische in der Sky View Bar sichern und dann nur ein stilles Wasser trinken.

Damit ist die Reservierung aber noch nicht gültig, denn nun muss man erst noch mit seiner Kreditkarte die Buchung garantieren. Wenn man nämlich nicht erscheint oder die Reservierung nicht mindestens 24 Stunden vorher storniert, werden 35 Euro pro Nase berechnet.

Und dann erhält man endlich die Bestätigung, in der man dann so Dinge liest wie:

„Kindly be advised that access to the hotel will only be granted 30 minutes prior to your reservation time“ oder „Kindly be advised that we have noted your request for a window table. However, tables will not be confirmed but provided subject to availability.“

Doch dazu später mehr.

Burj Al Arab - Sky View Bar

Burj Al Arab - Sky View Bar

Burj Al Arab - Sky View Bar

Burj Al Arab - Sky View Bar

Zu Gast in den heiligen Hallen des Burj Al Arab

Wenn ihr zu einem Taxifahrer sagt, dass er euch zum Burj Al Arab bringen soll, müsst ihr immer dazu sagen, dass ihr eine Reservierung habt, ansonsten wird er euch erklären, dass er nicht bis zum Hotel fahren kann.

Und tatsächlich: am Eingangstor der Hotelanlage tummeln sich dann Scharen von Touristen, die nichts von den strengen Regeln des Hotels wussten. Ein Selfie vor verschlossener Schranke. Kann man mal machen. An diesem „Check Point“ müsst ihr eure Reservierung vorzeigen – und könnt nun endlich entspannt den Abend genießen und den Trubel der Großstadt hinter euch lassen.

Sobald man das Hotel betritt, kommt man sich vor, wie in einer anderen Welt. Alles, was man von Bildern und aus dem Fernsehen kennt, findet man in der Lobby des Burj Al Arab auch genauso vor – nur dass es in echt noch viel beeindruckender ist. Zwei riesige Aquarien rahmen den Aufgang zur zweiten Etage der Lobby ein. Gold an jeder Ecke. Alles glänzt, strahlt, ist makellos. Abgesehen vom Personal und einer Hand voll Hotelgästen ist die imposante Halle menschenleer. Fast noch beeindruckender als die Hotellobby ist der Blick nach oben, der schier endlos wirkt.

Das war es dann aber auch schon. Mehr kann man als Nicht-Hotelgast nicht betreten. Also ab in den Fahrstuhl und hoch zur Sky View Bar des Burj Al Arab.

Burj Al Arab - Sky View Bar

Burj Al Arab - Sky View Bar

Der lange Weg zum Fensterplatz in der Sky View Bar

Oben angekommen wird man freundlich in Empfang genommen, muss aber noch kurz in einer Art Vorraum warten, bevor man durch einen goldenen Tunnel in die Sky View Bar begleitet wird – und hier beginnt dann die Reise nach Jerusalem. Im Prinzip gibt es vier Sitzplatzvarianten: einen Barhocker direkt am hektischen Tresen, einen Stehtisch neben dem Tresen, eine Sitzecke im unteren Bereich der Sky View Bar und – weshalb eigentlich alle hier sind – einen Tisch mit phänomenaler Aussicht über Dubai direkt am Fenster.

Der Punkt ist nun aber der: wer einmal am Fenster angekommen ist, gibt den Tisch nicht so schnell wieder her. Das hat zur Folge, dass es zu einer Art Rückstau kommt und jeder Gast zunächst an der Bar platziert wird. Sobald dann ein Stehtisch oder ein Tisch unten frei wird, wird man höflich gefragt, ob man sich umsetzen möchte. Dort verbringt man dann wieder eine halbe Stunde bis Stunde – bis dann endlich der Tisch am Fenster frei wird, den man ja eigentlich wollte.

Burj Al Arab - Sky View Bar

Burj Al Arab - Sky View Bar

Die Sky View Bar des Burj Al Arab ist beeindruckend und optisch ein echtes Highlight. Der Service ist hervorragend, die Cocktails ein Traum (vor allem die ausgefalleneren Kreationen). Allerdings kostet der günstigste Cocktail 36 Euro, der Durchschnitt liegt irgendwo bei 60 Euro. Nach oben sind die Grenzen offen. In Anbetracht dessen, wo man sich hier befindet, darf man sich über solche Preise nicht wundern, wohl aber darüber, dass man trotz dieser scheinbaren Exklusivität drei Mal am Abend den Tisch wechseln muss, bevor man den „Sky View“ genießen kann.

Burj Al Arab - Sky View Bar

Burj Al Arab - Sky View Bar

Ob der Besuch des Burj Al Arab und der Sky View Bar all das wert ist? Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Im Nachhinein betrachtet würde ich es wohl wieder tun, da es ein echtes Erlebnis ist – aber sicher kein zweites Mal.

Siemens EQ.6: Den Kaffeevollautomaten entkalken [Video]

Siemens EQ.6 - Entkalken

Das Thema Hygiene spielt beim Kauf eines Kaffeevollautomaten für viele von euch sicherlich eine entscheidende Rolle. Zu oft schon hat man Geschichten über verschimmelte Geräte gehört – und deshalb auch mit dem Kauf gezögert. Dabei ist das alles überhaupt kein Problem. Man muss nur einige grundlegende Regeln beachten.

Man sollte zum Beispiel eine tägliche Reinigungsroutine durchführen, die keine zwei Minuten in Anspruch nimmt. Ebenfalls täglich gereinigt werden sollte das Milchsystem – sofern man dieses benutzt. Und ganz wichtig: die wöchentliche Reinigung der Brüheinheit, denn gerade dort setzen sich recht schnell Kaffeerückstände ab. Weiterlesen

Zu Gast im Sofitel Dubai The Palm Resort & Spa

Sofitel Dubai The Palm

Was zeichnet ein gutes Hotel aus? Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten, denn jeder von uns hat andere Ansprüche. Dem einen reicht schon ein Bett zum schlafen, der andere möchte gerne Komfort und Raum um sich auf seiner Reise wohl zu fühlen.

Wenn man nun in eine Weltmetropole wie Dubai reist, hat das den Vorteil, dass man problemlos Hotels aller Kategorien findet – und dennoch ist es nicht immer einfach, das richtige auszuwählen, vor allem, da man inzwischen zu so gut wie jedem Hotel auch negative Bewertungen bei TripAdvisor und Co. findet.

Erfahrung macht klug

Aus diesem Grund habe ich mir inzwischen angewöhnt, in erster Instanz nach Hotelketten zu suchen, mit denen ich bereits gute Erfahrungen gemacht habe. Eine davon ist Sofitel – und da es davon in Dubai gleich drei Hotels gibt, war klar, dass es eines davon wird.

Das Sofitel Jumeirah Beach und das Sofitel Dubai Downtown sind klassische Business Hotels in der Innenstadt. Da wir aber gerade auf dem Weg in den Strandurlaub auf Bali waren, wollten wir genau das nicht. Wir waren auf der Suche nach einem Hotel, das kein Großstadtfeeling vermittelt und idealerweise auch noch am Strand liegt – und da kommt das Sofitel Dubai The Palm Resort & Spa ins Spiel.

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Las Vegas: Hubschrauber-Rundflug in den Grand Canyon

Las Vegas - Grand Canyon - Hubschrauber-Rundflug

Anfang des Jahres war ich bereits zum zweiten Mal zur CES in Las Vegas – und hatte mir fest vorgenommen, diesmal endlich einen Ausflug in den Grand Canyon zu unternehmen. Wenn man sich nicht gerade eine ganze Woche in Las Vegas aufhält, kommt dafür eigentlich nur ein Rundflug mit einem Hubschrauber infrage. Alles andere dauert zu lange – und ist meiner Meinung nach auch nicht so spektakulär.

Das Problem an der Sache ist eigentlich nur der Preis, denn je nach Tag und Uhrzeit muss man zwischen 280 bis 380 Euro für einen solchen Flug kalkulieren. Bei meiner ersten Las Vegas-Reise war mir das schlichtweg zu teuer. Beim zweiten Mal wollte ich mir das einzigartige Erlebnis dann aber doch nicht entgehen lassen, denn wer weiß, wann ich das nächste Mal in die Wüstenstadt komme.

Ich habe mich dann im Netz kurz schlau gemacht und bin auf Papillon Grand Canyon Tours gestoßen. Es gibt dort diverse Tour-Angebote, schlussendlich habe ich mich für die Grand Canyon Celebration Tour entschieden, die eine 30 Minuten lange Zwischenlandung im Grand Canyon, ein Frühstück sowie einen Hotel-Transfer (Las Vegas-like in einer Stretch-Limousine) beinhaltet. Für 50 Euro mehr könnt ihr euch übrigens einen Sitz neben dem Piloten sichern, was ich nur empfehlen kann, da man ansonsten Gefahr läuft, auf dem Rücksitz in der Mitte zu sitzen, von wo aus man eine nicht ganz so tolle Aussicht hat. Weitere Infos findet ihr hier.

Las Vegas - Grand Canyon - Hubschrauber-Rundflug

Las Vegas - Grand Canyon - Hubschrauber-Rundflug

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Siemens EQ.6 – Die Brüheinheit reinigen [Video]

Siemens EQ.6

Über Kaffeevollautomaten und das Thema Hygiene kann man viel schreiben. Das fängt an mit der täglichen Reinigung an. Wer gerne und viel Milchkaffee trinkt, muss zudem regelmäßig das Milchsystem reinigen. Und dann wäre da noch die Brüheinheit beziehungsweise Brühgruppe, die man ebenfalls nicht vernachlässigen sollte.

Um zu verstehen, warum das so wichtig ist, muss man allerdings erst einmal wissen, wozu die Brüheinheit (Brühgruppe, Brühkammer) überhaupt gut ist. Das ist schnell erklärt:

  1. Ein Vollautomat wird mit ganzen Bohnen gefüllt. Je nach Modell sind das in der Regel zwischen 250 und 500 Gramm. Jedes Mal, wenn ihr einen Kaffee zubereitet, wird eine Portion Bohnen frisch gemahlen und fällt über einen Dosierer vom Mahlwerk in die Brühkammer. Wie viele Bohnen gemahlen werden, hängt davon ab, wie stark ihr euren Kaffee gerne trinkt.
  2. Im nächsten Schritt bewegt sich die Brühkammer vor den Druckkolben und der gemahlene Kaffee wird zusammengepresst.
  3. Nun wird Wasser durch das Kaffeepulver gepresst, das schlussendlich als fertiger Kaffee in die Tasse fließt.
  4. Am Ende des Vorgangs fährt die Brühkammer in ihre ursprüngliche Position zurück und der Kaffeesatz landet im Tresterbehälter.

Wenn man die Brühgruppe nun nicht regelmäßig reinigt, lagern sich dort mit der Zeit neben Kaffeeresten auch Fett und andere im Kaffee enthaltene Stoffe ab. Das ist nicht nur unhygienisch, sondern wirkt sich auch negativ auf das Aroma des Kaffees aus. Weiterlesen