Schwarzwald: Unterwegs auf dem Mühlenweg in Ottenhöfen

Mühlenweg in Ottenhöfen, Schwarzwald

Gibt es bei euch in der Umgebung auch Bauern, die Blumen auf ihren Äckern pflanzen und dann als “Blumen zum Selberpflücken” verkaufen? Meiner Meinung nach gehört zu diesem Geschäftsmodell jede Menge vertrauen, denn letztendlich könnte jeder die Blumen auch einfach so mitnehmen, ohne Geld in die Kasse zu werfen. Es ist ja keiner da, der das kontrolliert.

Was aber, wenn ich euch sage, dass es im Mühlendorf Ottenhöfen im Schwarzwald keine “Blumen zum Selberpfücken” sondern “Schnaps zum Selbereinschenken” gibt? Man muss sich dazu nur vier Stunden zeit nehmen und den Mühlenweg laufen, der knapp zwölf Kilometer lang ist und an neun Mühlen vorbeiführt.

An jeder Mühle findet man eine Auswahl an Spirituosen (Obstbrände und Liköre aus Eigenproduktion) aber auch alkoholfreien Getränken, die freizugänglich und gut gekühlt in einem Brunnen oder Gewässer stehen. Die Mühlenbesitzer sorgen regelmäßig für Nachschub und kümmern sich darum, dass den Wanderern stets saubere Gläser zur Verfügung stehen. Auch hier basiert alles auf Vertrauen, denn ob man den Euro für den Likör tatsächlich in die dafür vorgesehene Kasse wirft, kontrolliert niemand.

Das alles macht den Mühlenweg sehr charmant, da zumindest ich nicht gedacht hätte, dass es so etwas heute überhaupt noch gibt. Daumen hoch!

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Ausprobiert: Tchibo Privat Kaffee Rarität Oro de Nariño

Tchibo Privat Kaffee Rarität Oro de Nariño

In Kürze, genauer gesagt am 8. Dezember und damit zwei Tage nach dem Nikolaustag, kommt die letzte Tchibo Privat Kaffee Rarität in diesem Jahr in die Läden: der Oro de Nariño. Die vollmundige Kaffee-Spezialität wird auf kleinen, familiengeführten Farmen in Kolumbien angebaut und besteht aus einer Mischung der Arabica-Varietäten Caturra und Castillo.

Die Provinz Nariño in den kolumbianischen Anden ist von acht Vulkanen umgeben, was den Boden der Region besonders fruchtbar macht. Zusammen mit den dort vorherrschenden ausgeglichenen Temperaturen sind das die idealen Bedingungen für einen erstklassigen Kaffee.

Tchibo Privat Kaffee Rarität Oro de Nariño

So, und was bedeutet das jetzt für den Geschmack des Kaffees? Zunächst fällt der intensive Geruch auf, den die frischen Bohnen schon beim Öffnen der Verpackung verströmen. Dann der erste Schluck aus der Tasse: deutlich wahrnehmbar ist der cremige Charakter des Oro de Nariño, der durch ein feines Walnuss-Aroma ergänzt wird. Wer ganz genau hinschmeckt, kann eventuell sogar einen Hauch von Mandarine wahrnehmen.

Tchibo Privat Kaffee Rarität Oro de Nariño

Den Oro de Nariño bekommt ihr ab dem 8. Dezember online oder direkt in den Tchibo-Filialen. 500g schlagen mit 9,99 Euro zu Buche. Eine lohnende Investition und ein tolles Weihnachtsgeschenk für Kaffee-Fans.

Wohnungssuche: von Maklern, Provisionen und Hundebildern

Wohnungssuche 4

Immobilienmakler dürften wohl eine der wenigen Berufsgruppen sein, deren Streikankündigung beim Rest der Menschheit Begeisterungsstürme auslöst. Immerhin: die meisten Makler sind sich darüber auch im Klaren, weshalb die gestrige Urabstimmung in einer Pleite endete.

Warum wollten die Makler überhaupt streiken? Na weil 2015 das sogenannte Bestellerprinzip eingeführt werden soll. Das bedeutet, dass der Vermieter den Makler bezahlen muss, wenn er ihn mit der Vermietung seiner Wohnung beauftragt. Bislang müssen die Mieter die 2,38 Monatsmieten Provision (Courtage) bezahlen.

Makler mit der “Lizenz zum Gelddrucken”

Wie unsinnig die bisherige Regelung – auch “Lizenz zum Gelddrucken” genannt – ist, habe ich in Heidelberg während meiner Studienzeit mehrfach erlebt. Da der Makler den Vermieter nichts kostet, ihm aber eine Menge Arbeit abnimmt, werden in Heidelberg so gut wie alle Wohnungen über Makler vermietet. Einmal hatten wir jedoch das Glück auf ein privates Inserat zu stoßen. Die Freude war groß, denn immerhin sah die Wohnung auf den Bildern gut aus und wir hätten rund 1100 Euro gespart. Weiterlesen

Wohnungssuche: Was wenn es einfach keine Wohnungen gibt?

Wohnungssuche

In den vergangenen Monaten habe ich hier nur wenige private Themen behandelt, da sich in meinem Leben auch nicht wirklich viel getan hat. Nun steht allerdings der erste große Umzug seit dem Ende meines Studiums im vergangenen Jahr an – und der gestaltet sich weitaus weniger einfach, als zunächst angenommen. Aber der Reihe nach.

Wir haben uns aus mehreren Gründen dazu entschieden, im Enzkreis zu bleiben – dort, wo meine Verlobte und ich auch aufgewachsen sind. Eine Wohnung in Mühlacker, einer kleinen Stadt im Nordwesten Baden-Württembergs mit rund 25.000 Einwohnern, sollte es werden. Mühlacker liegt zentral zwischen Stuttgart und Karlsruhe und ist dank eigenem Bahnhof sowie der Nähe zur A8 auch verkehrstechnisch sehr gut aufgestellt. Mietpreise? Kaum der Rede wert – dafür gab es aber ein ganz anderes Problem.

Wie der ein oder andere vielleicht weiß, habe ich in Heidelberg studiert. Dort eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist ein wahres Kunststück – und ohne Makler geht ohnehin schon mal gar nichts. Sofern man aber bereit ist, für eine Zwei-Zimmer-Wohnung mit 70 Quadratmetern zwischen 800 und 1500 Euro Kaltmiete zu bezahlen, hat man keine Probleme etwas Passendes ausfindig zu machen. In diesem Preissegment gibt es zahlreiche Wohnungen und nur wenige Mitbewerber. Nicht anders ist die Lage in Stuttgart und anderen deutschen Großstädten. Weiterlesen

Zu Gast im Sofitel München Bayerpost

Sofitel München Bayerpost - Zimmer

München ist eine tolle Stadt: egal ob man sich eher für kulturelle Dinge, das Nachtleben oder einfach nur die bayerische Landeshauptstadt selbst interessiert – jeder kommt auf seine Kosten. Bei uns gehört zum Beispiel ein Spaziergang durch die Fußgängerzone und ein Besuch auf dem Viktualienmarkt zum Standardprogramm. Die Auswahl an Antipasti und exotischen Früchten – ein Traum! ;)

Auf jeden Fall stand im August mal wieder ein München-Trip über das Wochenende auf dem Programm. Diesmal sollte es ein zentrales Hotel werden. Nach kurzer Recherche entschlossen wir uns für das Sofitel München Bayerpost, das direkt neben Münchens Hauptbahnhof liegt (vom Bahnsteig bis zum Hoteleingang waren wir keine fünf Minuten zu Fuß unterwegs).

Freilich ist die Umgebung rund um den Hauptbahnhof – dazu auch noch an einem Freitagabend – nicht gerade the place to be, aber sobald man die Hotellobby betritt, hat man das Chaos draußen vergessen. Das Erste was uns aufgefallen ist? Die Vitrinen mit Stempeln!

Sofitel München Bayerpost - Lobby

Die Geschichte des Sofitel München Bayerpost

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