Reisen mit der Deutschen Bahn: Schlimmer geht’s immer

Es ist ein Drama, vielmehr eine Unverschämtheit, was man jedes mal erlebt, wenn man mit der Deutschen Bahn unterwegs ist und das Schlimmste dabei: die Fehler und Verspätungen lassen sich beliebig oft reproduzieren, genauer gesagt jedes Mal wenn ich dieses „Transportmittel“ benutze.

Ausgangssituation: Ford Revealed Event in Amsterdam, Flug gebucht ab Frankfurt. Also mit der Bahn von Heidelberg nach Frankfurt. Ziemlich einfach sollte man meinen. Der Plan: 07:01 Uhr Heidelberg Rohrbach nach Mannheim Hauptbahnhof (Ankunft: 07:30 Uhr), von dort aus dann um 07:35 Uhr mit dem ICE nach Frankfurt.

Erster Akt: Ankunft Heidelberg Rohrbach. Durchsage: S5 hat 15 Minuten Verspätung. Damit war das Chaos dann schon perfekt, der ICE ist mit der Verbindung nicht zu schaffen.

Zweiter Akt: iPhone genommen und andere Verbindung gesucht. Vorschlag: IR nach Heidelberg HBF nehmen, von dort aus um 07:13 Uhr nach Mannheim. Problem: nur eine Minute Zeit zum Umsteigen. Und ja, ihr werdet es erraten: zwei Minuten Verspätung und somit den Anschlusszug nur noch von hinten gesehen.

Dritter Akt: Die rettende Lösung ein IC von Heidelberg HBF nach Mannheim. Nur 10 Minuten Fahrzeit. Ankunft 07:30 Uhr. Am Ende also alles gut? Nicht mit der Deutschen Bahn. Der IC kam dann nämlich in Mannheim erst um 07:36 Uhr an und natürlich war der ICE nach Frankfurt weg.

Vierter Akt: In diesem Moment sitze ich im ICE nach FFM, der allerdings bedeutend später am Flughafen ankommen wird. Trotzdem bin ich guter Dinge, dass es mit dem Flug noch klappt.

Ich möchte an dieser Stelle noch eines loswerden: das Service-Personal (egal ob vor Ort oder bei @db_bahn) ist tatsächlich stets freundlich und hilfsbereit, aber das das bringt einem eben nicht weiter, wenn man auf Termine muss und auch ein Flugzeug wartet nicht auf die Verspätungen der Deutschen Bahn.

Veröffentlicht von Frank Feil

Blogger aus Leidenschaft seit über 12 Jahren. Ist selbstständig und macht irgendwas mit Social Media. Liebt das Reisen und guten Gin. Baut zur Zeit ein Haus.

13 Kommentare

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  4. Hi Frank,

    ich kann Deinen Ärger nachvollziehen, ist natürlich doof seinen Flugbzu verpassen. Dennoch, und ich reise im Jahr ca 30 Mal lange Strecken mit der DB, kann ich die Aufregung nicht ganz nachvollziehen.

    Sorry, aber wenn ich eine Flug erreichen will, dann buche ich keine Verbindung mit 5 Min Umsteigezeit. Egal ob Bahn, Verkehrsverbund oder Drittanbieter, das ist meist nicht zu schaffen.

    Schaut man sich mal die Flüge an und ich fliege oft, sind solche „Verspätungen“ mehr als normal und ich finde 5 Min nicht schlimm.

    Also am besten zukünftig mit etwas mehr Luft buchen. Und ja, gerade der twitter Account der Bahn ist Top.

    Und sei froh das Du nicht morgen fliegen willst, da hätte sich das bei LH eh erledigt.

    • Ich hätte erwähnen sollen, dass das eine Agentur und nicht ich gebucht habe 😉 Außerdem passiert das jedes Mal wenn ich mit der Bahn unterwegs bin, wirklich immer. Von 10 Zugfahrten kam ich genau einmal pünktlich und ohne Ausfälle an.

      • Gerade wenn man „verspätungsleidgeprüft“ ist, bittet man doch die Agentur die Bahnverbindung mit etwas mehr Spielraum zu buchen. Von Heidelberg nach Frankfurt gibt es ja sicherlich nicht nur eine einzige Bahnverbindung pro Tag, oder?

        • Wollte ich, ja, aber wenn es dann die Agentur, der Agentur bucht, werden die Kommunikationskanäle zu lang. Ursprünglich hatte nicht mal der Startbahnhof gestimmt :/

  5. Was Sven schreibt und außerdem: Ist es in einem „oh Scheisse, ich verpasse vielleicht meinen Flug“ Fall nicht sinnvoller schnellstmöglich an den Bahnschalter zu rennen, statt über Twitter um Hilfe zu rufen und einen wütenden Blogpost zu verfassen?

    Just my two cents.

    • Den Post hab ich im Zug verfasst, hab ich auch geschrieben. Und als ich die Tweets verfasst habe, hatte ich natürlich vorher schon alles geklärt, wie es weitergeht. Heißt ja nicht, dass ich mich nicht trotzdem an @db_bahn wenden kann und meinen Frust kundtun.

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